Am Anfang gab es eine Idee. Dann einen Plan. Und zuletzt ein Konzept.
Ausbaupläne und -Erfahrungen haben wir zu Hause, zu Wasser und in diversen mobilen Fahrzeugen gesammelt. Zuletzt beispielhaft auf SY-Mita.de.
Das wurde alles noch einmal "in den Topf" geschmissen und kräftig umgerührt.
Ergebnis(se): Eine vantastische Marke. Unser selbst entwickeltes fordgeiles Fahrzeugkonzept.
Aber jetzt erst mal der Reihe nach. Die wichtigsten Schlüsselfragen haben wir beantwortet:
Auswahl des mobilen, flexiblen Lebensraums...
Wieviel Raum brauchen wir? Und wofür?
Was ist uns wichtig? Worauf können wir verzichten?
Wieviel Raum brauchen wir? Und wofür?
Was ist uns wichtig? Worauf können wir verzichten?
Was wollen wir eigentlich machen?
Die Erkenntnis und der Wunsch: Mobiles Reisen auf nicht ausgetrampelten (touristischen) und vielleicht auf historischen und mittlerweile oft vergessenen Pfaden.
Zurück zur "Natürlichkeit". Natur und Menschen.
Geht das noch?
Wir probieren es einfach mal aus!
Erste "Ausbaupläne". Kein Luxus, sondern alles auf das Wesentliche reduziert.
Feuer-Wasser-Erde.
Flexibilität - Stauraum - Atmen - Wohlfühlen.
Zurück zur "Natürlichkeit". Natur und Menschen.
Geht das noch?
Wir probieren es einfach mal aus!
Erste "Ausbaupläne". Kein Luxus, sondern alles auf das Wesentliche reduziert.
Feuer-Wasser-Erde.
Flexibilität - Stauraum - Atmen - Wohlfühlen.
Nach den Plänen folgten Taten. Die Konstruktionsphase. 😎
Beginn der Produktionsphase: Der Küchenblock entsteht.
Auch das will gut durchdacht sein. Die für uns wichtige Bordtoilette (wir haben uns für eine Trockentrenntoilette entschieden: Kein Wasser und keine Chemie!) nebst Duschmöglichkeit in einer aus dem Industriebedarf georderten "Duschwanne". Und die Installation natürlich.
Nicht minder wichtig: Es muss einfach Spaß machen.
Und erkläre nicht, wie man ein Van ausbaut. Sondern zeige auf, was man mit und in einem Van alles entdecken kann...
Das Fundament.
Luftiges Raumgefühl;
statt Naßzelle mitten im Raum.
Multifunktionaler Leichtbau.
Zum Beispiel auch in unserem Schlechtwettereinstieg in die Duschwanne.
Mit einer einfach entfernbaren Handwaschschüssel.
Und zuerst mit Wassersack.
Mit einer einfach entfernbaren Handwaschschüssel.
Und zuerst mit Wassersack.
Interessante Erfahrung: Bisher haben wir noch kein Mückennetz gebraucht. Ob das an dem leichten Luftüberdruck im Fahrzeug liegt, den wir durch das Einblasen von Frischluft erzeugen? Oder an den kleinen Geräten die unterschiedliche Hoch- und Niederfrequenztöne erzeugen können? Wir wissen es (noch)nicht.
Spart aber eine Menge "Gehampelei" mit Mückenschutzkrams!
Spart aber eine Menge "Gehampelei" mit Mückenschutzkrams!
Wie haben wir unsere Ideen umgesetzt?
Ganz einfach. Jeder kennt die Funktion eines Skeletts. Das war die Grundidee.
Nicht nur, weil es coole Planungsinstrumente gibt, sondern ein solcher Ausbau auch hoch effizient und nachhaltig ist. Das "Skelett" ist maßlich anpassbar. Es kann also jederzeit woanders eingebaut werden.
Oder anderen Zwecken dienlich sein. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Versucht das mal mit einem Holzausbau...
Wir haben auch bewusst auf einen Schrankbau verzichtet. Warum nicht aus vernünftigen Taschen leben? Das spart Gewicht, kann zu Hause eingepackt werden, ist modular verstaubar und ist auch leicht.
Das haben wir gelernt.
Durch unsere Hochseereise auf eigenem Kiel. Mit Seesäcken.
Aber auch als Rucksacktourist in Indien.
Ganz einfach. Jeder kennt die Funktion eines Skeletts. Das war die Grundidee.
Nicht nur, weil es coole Planungsinstrumente gibt, sondern ein solcher Ausbau auch hoch effizient und nachhaltig ist. Das "Skelett" ist maßlich anpassbar. Es kann also jederzeit woanders eingebaut werden.
Oder anderen Zwecken dienlich sein. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Versucht das mal mit einem Holzausbau...
Wir haben auch bewusst auf einen Schrankbau verzichtet. Warum nicht aus vernünftigen Taschen leben? Das spart Gewicht, kann zu Hause eingepackt werden, ist modular verstaubar und ist auch leicht.
Das haben wir gelernt.
Durch unsere Hochseereise auf eigenem Kiel. Mit Seesäcken.
Aber auch als Rucksacktourist in Indien.
Und erste Wohnmobilhersteller fangen an, solche Konzepte auch umzusetzen.
Finde ich prima: Weniger Möbelbau, weniger Gewicht, weniger Energieverbrauch.
Gut für die Umwelt.
Weil einfach einfach einfach ist! 😊
Die für mich/uns zufriedenstellenden Ergebnisse in nur mal vier Blickwinkeln:
Effizienter Transport. Zwei Fahrräder und ein aufblasbares Kajak.
Sitzen, am Tisch essen und schlafen immer noch möglich. Passt!
Auch gewichtsmäßig.
Sitzen, am Tisch essen und schlafen immer noch möglich. Passt!
Auch gewichtsmäßig.
Schlaf- und Dinnerblick. Passt!
je nach Reiseziel. Passt!
...jetzt aber zu einigen DETAILS:
Wasserversorgung
Auch gaanz einfach:
- 2x 19 Liter Wasserkanister mit Tauchpumpe für Versorgung Küche + Dusche
- Warmwasserboiler 6 Liter
- neuestes Konzept von Dometic für Handwaschbecken + Notdusche
Produktbeschreibung https://youtu.be/vl0m5lR0sfs?feature=shared
Wasserarmatur mit integrierter Pumpe und beleuchtet!
Herausnehmbar; wird per Magnet sicher gehalten.
Kein fester voluminöser Wassertank, keinen großen Aufwand gegen Bakterien und Algen, kein energetisch aufwendiges Druckwassersystem, keine teure Filteranlagen. Einfach zu befüllen und bei schlechtem, getankten Wasser einfach zu reinigen und notfalls auszutauschen
Mit diesem "Solar"-Behälter können wir auch Duschen.
Drinnen und draußen.
Und das nur mit zugeführter Wärme aus der Sonne und Wasserdruck durch händisches pumpen.
Drinnen und draußen.
Und das nur mit zugeführter Wärme aus der Sonne und Wasserdruck durch händisches pumpen.
Auch hier gilt wieder:
Weil einfach einfach einfach ist.
Abwasser? Sammeln wir im Fahrzeug in einer sogenannten "Abwasserlunge". Die fand ich noch im Keller. Vor dreißig Jahren in Schweden gekauft. Dort mussten erstmalig Wohnwagen eine geschlossenen "Abwasserauffanganlage" statt Eimer haben.
Ich hab sie mit erhöhtem Druck befüllt. Hielt. Und sollte sie jetzt doch Alterserscheinungen zeigen und undicht werden, kein Problem. Sie befindet sich in unsere Duschwanne.
Vier kleine Nebeneffekte:
Vier kleine Nebeneffekte:
- Wir brauchen keine Beheizung für einen unter dem Fahrzeug eingebauten Tank im Winter.
- Wir sehen den Füllstand sozusagen haptisch. Ohne elektronischen Kram.
- Wir verbauen keine wertvolle Bodenfreiheit.
- Wir müssen nicht auf einen freien Slot an den Abwasserstellen warten. Wir nehmen ihn raus, gehen zur Toilette, schütten aus und fertig.
Duschen:
jetzt mehr Infos von uns dazu....
Stauraum
Zuerst zwei Fragen.
1. Warum trage ich mitzunehmende Bekleidung in einem Korb ins Fahrzeug, um sie dann wieder in ein viel zu kleines Staufach umzupacken?
2. Warum suche ich einen Fahrzeuggrundriss aus, um möglichst alle Eventualitäten der mitzunehmenden Gegenstände auch verstauen zu können?
Wir haben uns bewusst für Variabilität und Mehrfachnutzung entschieden.
Es macht durchaus Sinn in der heutigen Zeit. Glauben wir.
Nebeneffekt, wird sind in den Abmessungen unseres Fahrzeuges deutlich kleiner und damit wendiger. Das woll(t)en wir für bestimmte vor uns liegende Roadtripps. Und nebenbei sparen wir auch noch bares Geld bei z.B. Fährüberfahrten. Das geben wir dann gerne in der Gastronomie vor Ort aus.
Und wir empfinden nach den ersten Reisen keinerlei Komforteinbußen.
Im Gegenteil...
1. Warum trage ich mitzunehmende Bekleidung in einem Korb ins Fahrzeug, um sie dann wieder in ein viel zu kleines Staufach umzupacken?
2. Warum suche ich einen Fahrzeuggrundriss aus, um möglichst alle Eventualitäten der mitzunehmenden Gegenstände auch verstauen zu können?
Wir haben uns bewusst für Variabilität und Mehrfachnutzung entschieden.
Es macht durchaus Sinn in der heutigen Zeit. Glauben wir.
Nebeneffekt, wird sind in den Abmessungen unseres Fahrzeuges deutlich kleiner und damit wendiger. Das woll(t)en wir für bestimmte vor uns liegende Roadtripps. Und nebenbei sparen wir auch noch bares Geld bei z.B. Fährüberfahrten. Das geben wir dann gerne in der Gastronomie vor Ort aus.
Und wir empfinden nach den ersten Reisen keinerlei Komforteinbußen.
Im Gegenteil...
Laderaumflexibilität unter den Pritschen...
sogar größere Gepäckstücke können wir diebstahlsicher transportieren...
Küchen- bzw. Lebensmittelbevorratung im Küchenbereich unter dem doppelten Boden.
Und je nach Einsatzzweck und Situation wird geladen oder Nachts trocken und sicher gestaut.
Das Kellergeschoß zum Stauen muss noch isoliert und schlau zugänglich verkleidet werden.
Erinnert mich an meinen ersten Opel Rekord. Lebensmitteldosen hinter der Verkleidung am Radkasten. Aber das ist eine andere Geschichte. 😏
Erinnert mich an meinen ersten Opel Rekord. Lebensmitteldosen hinter der Verkleidung am Radkasten. Aber das ist eine andere Geschichte. 😏
Mit Campingtisch gibt es sogar Schlafmöglichkeiten für ein Enkelkind.
Ausprobiert und "für gut befunden", sagt die erste kleine Testschläferin!
Die Matratze wird natürlich mitwachsen...
Ausprobiert und "für gut befunden", sagt die erste kleine Testschläferin!
Die Matratze wird natürlich mitwachsen...
Energieversorgung Strom
Zwei serienmäßige "AGB Bordbleibatterien" (je 95 Ah, fordtypisch parallel geschaltet, mit Lastabwurfsicherung) sind für die beiden Diesel-Standheizungen, Lüftungsgebläse und Außenbeleuchtung vorgesehen.
Fünf mobile Powerstations tragen die Hauptlasten:
Fünf mobile Powerstations tragen die Hauptlasten:
- 1X 768 Wh, Ausgangsleistung max 1600 W (X-BOOT Technologie);
Schnellladefähig mit 870 W bei Grid-Anschluss,
Aufladezeit 0-80% in 56 Minuten , 0-100% in 70 Minuten;
Ausgangsleistung/Ladeleistung per App einstellbar;
Laden und entladen gleichzeitig möglich,
Kaskadier fähig - 2X je 256 Wh, LiFePO4; Ausgangsleistung 300 W;
Schnellladefähig mit 350 W bei Grid-Anschluss (0-100% in <60 Minuten);
Aufladezeit 0-100% in 60 Minuten
Ladeleistung per App einstellbar;
Laden und entladen gleichzeitig möglich,
Kaskadier fähig
- 2X je 800 Wh, Li-Ion, Ausgangsleistung 1000 W (Altbestand)
Aufladezeit 0-100% zwischen 6 und 12 Stunden
Nur laden oder entladen möglich,
nur einzeln betreibbar
Das sind in Summe echt nutzbare 2,8 kWh bei <35 kg Gewicht, + allen Lade- und Entladeoptionen/Schnittstellen, + serienmäßige Bordbatterien (2 kWh).
Diese Lösung war nicht einfach. Sie ist aber trickreich...und gut.
Diese Lösung war nicht einfach. Sie ist aber trickreich...und gut.
Damit sollten wir bis zu 5 Tagen stromtechnisch (inklusive Kühlschrankleistung und High-Speed-Internet!) autark stehen können.
Und wir haben mit dieser Ausrüstung, wenn wir nicht unterwegs sind, zu Hause zusätzliche Speicherbausteine für unser dortiges PV Konzept!
Aufgeladen werden die Stromenergiespeicher so:
- im Motorbetrieb über die Hochleistungslichtmaschine (alle kaskadierbar verbundenen Powerstations, entweder über Zigarettenanzünder max 8A oder über serienmäßigen Wechselrichter max 250 W; alles per App und Bluetooth einfach regelbar)
- im Stand per Grid (alle 5 gleichzeitig, per App anpassbare maximale Ladeleistungen)
- im Stand per Solartasche (optimal ausrichtbar, auch wenn das Fahrzeug im Schatten steht...) 160 Wpeak, 5 Kg, 157x68x2,4 cm ausgefaltet, gepackt 42x68x2,4 cm
Der Batterie Guard - der clevere Batteriemonitor ist verbaut.
Ca. 90Ah (1 kWh), das sind 50% Kapazität unsere serienmäßigen Fahrzeugbatterien, in einer Stunde nachgeladen. Mit der serienmäßigen Hochleistungslichtmaschine. Dabei 0,6 Liter Diesel verbrannt (Ca 1 Euro). Im Ausland oft deutlich günstiger.
OK, die Kosten der kWh sind nicht besonders günstig.
Dafür sparen wir aber weitere teurere und schwere Batteriekapazitäten.
Das kann man gegenrechnen. In Euro und Kg.
In Kombination mit unseren Powerboxen passt das jetzt gut. Die Balance sollte stimmen.
Energieautarkie über mehrere Tage!
Andere Betrachtung: Campingplatzanschluss max. 16 Ampere = 5,6 Stunden Ladezeit... Und der Preis zwischen 0,50 und 2,50 Euro /kWh.
Theoretisch müssten wir anhand der von Ford angegebenen Generatorleistung gleichzeitig Bordbatterien und Powerboxen laden können.
BTW: Das gesamte Generatorenkonzept ist rekuperativ ausgelegt.
D.h. bei Verzögerung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges wird die Generatorausgangsleistung erhöht. Somit wird kein zusätzlicher Kraftstoff für die Generatorleistung benötigt.
BTW: Das gesamte Generatorenkonzept ist rekuperativ ausgelegt.
D.h. bei Verzögerung der Geschwindigkeit des Fahrzeuges wird die Generatorausgangsleistung erhöht. Somit wird kein zusätzlicher Kraftstoff für die Generatorleistung benötigt.
Energieversorgung Gas
Bei Landanschluss nutzen wir zum Kochen eine Induktionsplatte.
Die effiziente Kühlkompressorbox wird ausschließlich elektrisch betrieben.
Die effiziente Kühlkompressorbox wird ausschließlich elektrisch betrieben.
Ansonsten gibt es einen Gaskartuschenkocher und einen Gasgrill.
Auf beiden Geräten ist auch backen mit der Omniaform sehr gut möglich.
Auf beiden Geräten ist auch backen mit der Omniaform sehr gut möglich.
Und als Luxus haben wir noch einen Konservendosen großen Gasvergaserofen, den wir mit Holzpellets betreiben...
Und einen kleinen Schweizer Raclette-Ofen. Wird mit Teelichtkerzen betrieben.
Funktioniert fürs Beiwerk lecker.
Klimatisierung
Wir haben uns gegen eine Klimaanlage aus Gewichts- und Energiegründen entschieden. Zum "Vorkühlen" und notfalls auch mal ausnahmsweise im Stand, können wir das serienmäßig verbaute Laderaumkühlaggregat einsetzen, welches allerdings nur im Motorbetrieb funktioniert.
Bisher hat es aber stets ausgereicht, mit bewegter Luft durch unsere zwei Seitentüren und die Hecktüren, die Innenraumtemperaturen angenehm zu halten. Maßgeblich sind dabei auch die Trennwand zum Cockpit, die den Wärmeeintrag, so wie die hintere Wärmeschutzverglasung und keine Luken auf dem Dach (eine kleine, beschattet - durch Dachstauraum - wird aber noch nachgerüstet).
Unterstütz wird das durch mehrere USB-Ventilatoren, die sich wiederum aus handelsüblichen Powerbanks versorgen.
Diese Powerbanks versorgen auch unsere flexiblen USB-Beleuchtungsmöglichkeiten.
Diese Powerbanks versorgen auch unsere flexiblen USB-Beleuchtungsmöglichkeiten.
Isolierung
Gegen UV-Strahlung hilft normal übliche Wärmedämmung kaum. Außer mit reflektierenden Materialien. Zum Beispiel Blech. Zur Kältedämmung oder physikalisch richtigerweise beschrieben "zur Verminderung des Wärmeverlustes" hilft Dämmung. Gerade wenn man den Wärmeverlust durch gut leitende Bleche vermeiden will.
So habe ich mich entschieden, folgendes umzusetzen.
Gegen Wärmeeintrag möglichst wenig Einfallsfläche, wie Dachluken, Fenster, Cockpitzugang etc.
Ein ausgeklügeltes individuelles Beschattungsprinzip (muss noch ausprobiert werden) soll bei extremer Sonneneinstrahlung weiter helfen.
Gegen Wärmeverlust ein Kautschuk und an den Flächen, die mit dem Körper in Berührung kommen, mit feuchtigkeitsregulierendem Filz.
So habe ich mich entschieden, folgendes umzusetzen.
Gegen Wärmeeintrag möglichst wenig Einfallsfläche, wie Dachluken, Fenster, Cockpitzugang etc.
Ein ausgeklügeltes individuelles Beschattungsprinzip (muss noch ausprobiert werden) soll bei extremer Sonneneinstrahlung weiter helfen.
Gegen Wärmeverlust ein Kautschuk und an den Flächen, die mit dem Körper in Berührung kommen, mit feuchtigkeitsregulierendem Filz.
Die physikalischen Annahmen sind aufgegangen. Selbst bei minus 15 Grad draußen und 18 Grad mittlere Innentemperatur habe ich kuschelig warm an der Fahrzeugseitenaußenwand gelegen. Beachte dabei: +-1 mm Fahrzeugblech, 6mm (bzw. 2x 6mm) Kautschukdämmung und 3mm Filz.
Und selbst bei den nicht isolierten Blechteilen (Innenoberflächen Hecktür) hat sich bisher kein Kondenswasser gebildet. Luft ist und bleibt ein guter Wärmeisolator. Das gilt auch bei serienmäßigen Hohlprofilen. Entstehendes Kondenswasser sollte aber ablaufen können. Da vertraue ich mal der Ingenieurskunst von Ford. Mit unserem bevorstehendem "Kellerausbau" (Isolierung und Nutzung der Räumlichkeiten unterhalb der Pritschen) kontrolliere ich das aber mal mit unserer Endoskop Kamera.
BTW. Wir haben an verschieden Stellen Sensoren eingebaut. Die tracken Wärme- und Feuchtigkeitsverlauf und helfen mir, unseren Van zu verstehen. Ziel: Optimierte Werterhaltung bei maximalem Genuss.
Physik in und an solch einem Gebilde ist dann doch nicht ganz so einfach...
Und selbst bei den nicht isolierten Blechteilen (Innenoberflächen Hecktür) hat sich bisher kein Kondenswasser gebildet. Luft ist und bleibt ein guter Wärmeisolator. Das gilt auch bei serienmäßigen Hohlprofilen. Entstehendes Kondenswasser sollte aber ablaufen können. Da vertraue ich mal der Ingenieurskunst von Ford. Mit unserem bevorstehendem "Kellerausbau" (Isolierung und Nutzung der Räumlichkeiten unterhalb der Pritschen) kontrolliere ich das aber mal mit unserer Endoskop Kamera.
BTW. Wir haben an verschieden Stellen Sensoren eingebaut. Die tracken Wärme- und Feuchtigkeitsverlauf und helfen mir, unseren Van zu verstehen. Ziel: Optimierte Werterhaltung bei maximalem Genuss.
Physik in und an solch einem Gebilde ist dann doch nicht ganz so einfach...
Trockentrenntoilette
Während wir in den 80/90/00 iger Jahren mit ausgeklügelten Toilettensystemen durch die Gegend gereist sind. Haben wir uns jetzt für eine Trockentrenntoilette entschieden. Als wir erstmals davon hörten, waren wir sehr skeptisch. Erinnerte mich an die damaligen "Plumsklos" in den skandinavischen Ländern. Zugegeben meist an reizvollen Orten mit Seeblick aufgestellt. Aber der Geruch...
Andererseits ärgert(e) mich immer bei den chemischen Toiletten der hohe Wasserverbrauch, die geruchsbelästigenden!, teuren Chemiezusätze und die speziellen Entsorgungsvorschriften.Also haben wir uns mal mit dem Thema sozusagen von Grund auf beschäftigt.
Ich erkläre es mal so:
Jeder von uns hinterlässt auf dem Klo Flüssiges und/oder Festes.
Beides zusammengeführt setzt chemische Vorgänge in Kraft. Wahrscheinlich hat deshalb der menschliche Körper auch zwei getrennte "Behältnisse". Die Blase und den Darm.
Schauen wir mal genauer hin:
Kommt der Kot in Verbindung mit Flüssigkeiten, z.B. dem Urin, dann setzen Fäulnisprozesse mit entsprechender Geruchsbildung ein. Deshalb wird die Chemie in den derzeit üblichen Campingtoiletten benötigt. Und Wasser zum Spülen der Kloschüssel. Und dann eine spezielle Entsorgungstelle, die diesen Cocktail aufnimmt, reichlich mit noch mehr Wasser verdünnt, damit es dann in die Kanalisation eingeleitet werden kann.
Was ist bei einer Trockentrenntoilette anders?
Es wird getrennt. Der Urin läuft in einen Urinkansister, der Kot fällt in einen Müllsack.
Trocken? Jain. Urin bleibt Urin. Jeder Kot hat aber einen geringen eigenen Feuchtigkeitsanteil (besonders beim Durchfall...). Den muss man reduzieren. Womit? Es gibt da Katzenstreu und Sägespäne.
Trocken? Jain. Urin bleibt Urin. Jeder Kot hat aber einen geringen eigenen Feuchtigkeitsanteil (besonders beim Durchfall...). Den muss man reduzieren. Womit? Es gibt da Katzenstreu und Sägespäne.
Das funktioniert?
Ja, perfekt. Wir haben es jetzt über mehrere Reisen, unterschiedlichen Kotkonsistenzen und Umgebungstemperaturen ausprobiert.
Während des "Stuhlgangs" die Schiebetür einen Spalt auf und der Partner bekommt geruchlich nix davon mit.
Bis zu sechs Tagen Entsorgungsfreiheit ohne Gerüche haben wir geschafft. In der Regel wir aber alles nach drei bis vier Tagen "abgegeben". Eventuell mussten wir zwischendurch mal den Urinbehälter leeren. Wo? In jeder Toilette und (zu Hause) auch mal im Blumenbeet.
Während des "Stuhlgangs" die Schiebetür einen Spalt auf und der Partner bekommt geruchlich nix davon mit.
Bis zu sechs Tagen Entsorgungsfreiheit ohne Gerüche haben wir geschafft. In der Regel wir aber alles nach drei bis vier Tagen "abgegeben". Eventuell mussten wir zwischendurch mal den Urinbehälter leeren. Wo? In jeder Toilette und (zu Hause) auch mal im Blumenbeet.
Und der Kot?
Einfach zum Haushaltsmüll. Sinnvoll sind natürlich spezielle Kunststoffsäcke. Aber ohne die geht es nicht. Es sei denn, man will den Auffangbehälter immer reinigen. Das würde aber Wasser und Spülmittel bedeuten und vielleicht eine nicht so angenehme Aufgabe. Wer möchte schon mit seinen "alten Bekannten" noch mal Kontakt haben?
Und wie unterscheidet sich diese Toilette von anderen?
Äußerlich überhaupt nicht. Sie hat auch eine normale "Klobrille". Unsere sogar mit Softclose...
Lediglich unter der Brille gibt es einen Unterschied. Nämlich eine Trennform. Vorne mit Abfluss für das Flüssige und hinten eine Öffnung zum darunterliegenden "Eimer".
Man könnte auch hier zu dem Entschluss kommen, weil einfach einfach einfach ist!
Lediglich unter der Brille gibt es einen Unterschied. Nämlich eine Trennform. Vorne mit Abfluss für das Flüssige und hinten eine Öffnung zum darunterliegenden "Eimer".
Man könnte auch hier zu dem Entschluss kommen, weil einfach einfach einfach ist!
Kleine Details, die mir Freude bereiten...
Kleine einfache unverpolbare Steckersysteme...
Latente "Wärmespeicherung" für unsere Bedürfnisse optimiert. In diesen speziellen Akkus erstarrt der Inhalt schon bei plus 8 Grad.
Damit können wir ohne Tiefkühltruhe effizient Kälte einspeichern.
Duschgel- und Seifenablage in unserer "Nasszelle".
Früher wurden Köcher für Pfeile eingesetzt. Wir stecken heute unsere Handys und Brillen rein.
Was ist das denn?
Das ist die ingenieurtechnische und sichere Verbindung der "Ladung" mit dem Fahrzeug.
...und dann gibt es natürlich noch das Megaerlebnis, nämlich am Zentrum des Geschehens stehen zu können.
Und unauffällig eine Mütze Schlaf zu genießen.
Stealthcamper eben.
Und unauffällig eine Mütze Schlaf zu genießen.
Stealthcamper eben.

































