Fünf vor Zwölf...





Eigentlich hatte ich ja vier Jahre Zeit... 


Die dichtenden Verbindungen unsere Wasserversorgung offensichtlich auch.

Da hat einer der sinnig von uns eingesetzten Wassersensoren am letzten Wochenende tatsächlich eine kleine Leckage gemeldet. Am Warmwasserboiler und an der Armatur tropft es. Einerseits blöd. Andererseits rechtzeitig erkannt.
Vor Reisebeginn. 

Warum werden auf einmal Wasserhahnschlauchanschlüsse und der Warmwasserboileranschluß undicht?

Ich habe da so einen Verdacht. Die Silberionen?!?
Aber ich weiß es noch nicht!

Und ganz ehrlich, den Warmwasserboiler haben wir noch nie eingesetzt...

Fünf vor Zwölf

Ich handle überlegt, spontan und konsequent: 
Raus damit. Ich will die Reise doch nicht mit Leckagedichtungsarbeiten verbringen. Wir wollen Reisen. Einfach nur Reisen.
 
Und das eingebaute Haushaltspülbecken haben wir auch noch nicht so richtig zum Spülen genutzt.
Raus damit. 

Quatsch. Es hat immer als Stauraum funktioniert.
Wechselweise: Dreckiges Geschirr, Getränkeflaschen, Kartoffeln, Kochtopf...
Nur nie zum Spülen.



Jetzt die bekannte, ganz einfache Strategie: Weil einfach einfach einfach ist

Und damit bleibt die Aussenduschmöglichkeit in freiem Gelände erhalten. Notfalls auch innen.
Nebst neuer alternativer Duschkopfbefestigung. 
Innen und außen. 😀

Das wird nun wirklich ein Retroküchenblock...
Kitchen Impossible 
OK. Die Besteckschublade gibt es noch.
Und die bleibt.




Fünf vor Zwölf

Zehn Tage vor Abfahrt. Sie ist drin. Kurzfristig und professionell eingebaut.
Die Dachluke. Jetzt können wir nachts die Türen komplett schließen und richtig verriegeln. Frischluft saugen wir wie bisher durch das Cockpit mit Hilfe des Standheizungsgebläse an. 

Ein einfach zu verschiebender
zeltiger Dachhimmel
hat schon seine Vorteile...


Trotz Dachluke bleibt das zeltige Gefühl.
In einer "Blechdose".
Mit allen Falten. Im Stoff.
Wunderbar.
Danke Tobias Lenze und
das Abenteuermobile GmbH Team
in Ense-Höingen. 










Das haben Profis eingebaut.














Fünf vor Zwölf

Ach ja, die Fährgesellschaft hat sich gemeldet. Kurzfristig werden Schiff und Fahrzeiten ausgetauscht.
Wir fahren jetzt mit einem Frachter statt Fähre zurück...



Fünf vor Zwölf

Die Dachstreben sind zu kurz. Sie werden die Dachlast nicht halten. Gerade erste gemerkt... Also Plan B, bis wir längere Streben haben: Diese Dachbox kann mit einer mitgelieferten Schutzdecke auch direkt auf dem Dach befestigt werden. Bin mal gespannt, wie das Dach nach der Reise aussieht.

Vorteil: Statt 3,40 Meter sind wir "nur" 3,25 Meter hoch. 😐 

Stauplatz für Sandbleche und andere Bergemittel

Trägt kaum auf...
sollte man aber dran denken!



Fünf vor Zwölf

Garmin switch endlich perfekt.
Das halbe Jahr Test-Provisorium hat endliche ein Ende!

OK. Die Kabelführung ist noch etwas zu optimieren.
Dafür ist nun aber alles ordnungsgemäß elektrisch verbunden! 

Das ist unsere Schaltzentrale, zunächst für optische und akustische Abwehr.
Zwei Fanfaren mit unterschiedlichen Frequenzen. Im Cockpit hinterm Fahrersitz verbaut. 
Ebenso die Lightbar auf dem Armaturenbrett zur Vorfeldbeleuchtung bei Geländefahrt und Gefahrenabschreckung für Mensch und Tier an unsere Stopps. 

Alles einzeln ansteuerbar. Im Cockpit an den Bildschirmen (bloß nicht die Fanfaren, das hält keiner aus) und aus der Lounge per App.

Drei Anschlüsse sind noch frei...






Fünf vor Zwölf

Und noch eben schnell bestellt. Nachhaltige Reisekleidung.
Beim regionalen Großhandel.



Zu guter Letzt: Punktlandung. Passt!


Die 2 kg zu viel vorne Rechts,
sind nach ein paar Kilometern auch im grünen Bereich.
Schließlich reduzieren sich Diesel und Wasservorräte...





und der Rentenbescheid ist gerade auch noch eingetrudelt...