Südmarokko.


 Eigentlich wollten wir heute Abend in der Sahara angekommen sein. Eigentlich. 

Doch nach zwei entspannten Fahrtagen durch faszinierende endlose Landschaften, 30 km vorm Ziel, ein zu tiefes Schlagloch für einen Stoßdämpfer. Er ist durchgeschlagen. Also erst einmal Nothalt auf dem nächsten Campingplatz, um den Schaden zu begutachten und eine Lösungsstrategie zu entwickeln.

Doch jetzt der Reihe nach.

Die Nationalstraße 17 führt durch wunderbare Landschaften. Weitsichtig und abwechselnde Bergpanoramen. Die Straße ist bis auf wenige Schlaglöcher und Strassenrandabbrüchen gut befahrbar.

Überall wird ausgebessert oder gar neu gebaut.




Ich habe ja nichts dagegen, wenn Kinder oder Bedürftige ihre Hand aufhalten. Wir geben gerne und freuen uns, wenn sich zwei kleine Jungs sich wirklich über die Apfelsinen freuen. Oder der junge Mann über die Stifte für seine Kinder. Meine Wahrnehmung.

Kritisch wird es, wenn aus den Bitten und dem Verständnis wenn man mal nein sagt, unschöne Situationen entstehen. Dazu gerne im persönlichen Gespräch mehr.

Aber überwiegend wurden wir freundlich winkend begrüßt.

Die Zwischenübernachtung haben wir in einem verfallenen Resort hinter geschützten Mauern verbracht. Tolle verfallene Anlage.




Ach ja. Die technische Panne. Wir stehen jetzt im Palmengarten. Ungeplant, aber wunderschön.

Wir sind halt nicht im Urlaub, sondern wir REISEN.