Langfahrt. Endspurt. Stauen.


Ein bisschen Tetris gehört immer dazu: Für die Reise packen. 
Gerade im "kleinen" Kasten(-wagen) und mit "kleinen" Koffern... 

Ein Wochenendtrip ist da relativ einfach. Rein die wenigen Klamotten und fertig.

Aber zwei Monate unterwegs? Und dann noch Offroad-Abschnitte?
Da sollte dann schon ein bisschen System dahinter stecken. 

So gelingt uns das. 
Wir (stau-)optimieren einfach mal unseren zeltigen Aufenthaltsraum:
Wo gibt es eine Lücke?
Was passt da maßlich rein?
Behalten wir noch den Überblick über die gestauten Sachen?
Kann es im Gelände und bei Vollbremsung keine Schäden anrichten?
Stört es nicht?
Sieht es auch für uns noch schick aus?
Vermittelt es traditionelles Campingflair statt Glamping?
Fühlen wir uns wohl? 

Wir testen es einfach mal.

Luftig, frei zugänglich und einfach variabel nutzbar.
Nicht chic anzuschauen - aus dieser Perspektive, aber ungemein praktisch.
Unsere Sichtweise liegt halt auf freie Blicke von da drin nach draußen.
Wenn wir drin sitzen müssen...
 
Einfach mal ein fokusierter Blick nach draußen...
Der ist uns wichtiger!
Und das gute Gefühl, alles griffbereit und sinnvoll gestaut zu haben.


Update 15.07.24.
Es wird anschaulicher, der Blick von außen:

Wir blenden die geordnete Unordnung einfach mal aus.
Ja, manchmal hat sie uns auch gestört.
Und wenn jetzt noch das Werkzeug verstaut ist...
Good Living Area Indoor. Unser Schneckenhäuschen.
Nebenbei bemerkt:
Stoff ist leichter und flexibler. Holzplatten und Scharniere nicht.
Und es quietscht und klappert nicht im Gelände.



Zack. Eine spontane Idee umgesetzt.
Unser Hecksichtschutz
nun zweifach genutzt.
Als integrierter Sonnenschutz.
Statt Markise.
Mal eben aus dem Keller
 ein altes Fiberglasgestänge geholt
 und nutzbringend angebracht.
Spart Gewicht, Geld und Ärger.

Zack.
Noch eine Idee.
Getränkehalter.
Damit man auf der Hochsitzterrasse
 auch mal was abstellen kann.
Gerade dann,
wenn die Hecktüren zum Panorama
geöffnet sind.
Auch die Köcher gab es im Keller. 
















Stauraum.
Zum Beispiel für getragene Kleidung,
 die gewaschen werden muss.
Wir werden sehen, ausprobieren und riechen. 


Die oberen konstruktiven Bettträger sind perfekt.
Zur Gepäckbefestigung,
morgendlichen Aufsteh- und nächtlichen Schlafumdrehhilfe.
Hoch flexibel anpassbar.
Rückenlehne, Kopfstütze...



 
Kellerraum im Mobil.
Dank doppeltem Boden.
Und immer noch akzeptable Stehhöhe
in diesem Bereich des Mobil:
 
Jetzt sind die Campingsessel
und 
alle(!) Außen-Tische dort untergebracht.
Und die Leiter fürs Dach
hat auch ihren Platz gefunden.
Auf dem Dach: 
Off Road Storage


Alles flexibel konfigurierbar. Je nach Reisezweck.




Auch für diese Beschäftigungsdinge auf Langreise haben wir noch Platz gefunden. Passt.
 
Wasser- und Brettspiele 


Alles griffbereit: Shelter, Satellitentechnik und Erinnerungen.


Stauraum Cockpit.
Der dritte -mittlere-  Pilotensitz wird genutzt.
Wir reisen zu zweit.



Und am "stillen Örtchen" wurde mit IKEAS Hilfe auch noch mal einiges an Stauraum genutzt.

Wie häufig und lange
nutzt man den Sitz am Tag?
Richtig!
Deshalb darf es dann ruhig
etwas enger sein.



Vorbereitung für einen ersten wirklichen "chirurgischen" Eingriff im Fahrzeug:
Dachluke einbauen.



Platz finden...

...und die mühselig
eingeklebte Isolierung entfernen.

Update 29.07.24:
Mehr machen wir dann doch nicht selber. 
Dankenswerterweise werden uns Tobias Lenze und sein Team von Abenteuermobile aus dem benachbarten Ense den Job abnehmen.
Ich habe mich dann doch einfach nicht getraut. Und es ist gut so, dass das Profis machen!



Update 30.07.24:
Unser (Not-)Proviant ist gepackt...

Tipp: conserva.de

Tipp: mehlig-heller.de

...und zum Stauen im Doppelboden gesichert.

Tipp:
Gewichtsreduzierendes Storage.
Klapper- und rutschsicher.
Auch im Gelände.

Trotzdem alles flexibel greifbar.







Update 31.07.24:
Und nicht ganz unwichtig. Die Schlaf- und Sitzstätten.
Immerhin werden wir dort eine geraume Zeit verbringen.
 
Wir finalisieren. Fast vier Jahre ausprobiert, jetzt wird fixiert.
Der Matratzen-Unterbau.
Schließlich liegen und sitzen wir bald ein paar mehr Stunden "zusammenhängend" darauf. Dann sollte es schon bequem sein. (Interpretationsfähig) 😅


Tipp: Froli


Zu warm? Bevor wir das ganze Fahrzeug runterkühlen, sorgen wir dafür, dass der Körper Wärme beim (Ein-)schlafen abgeben kann. Das spart Unmengen an Energie. Und dazu nutzen wir drei einfache Möglichkeiten.

1. Natürliche Luftzirkulation mit unseren gegebenen baulichen Möglichkeiten
2. Luftumwälzung per Standheizung und oder USB Lüfter
3. Kühlkissen.
Nix vorkühlen, nix Stromverbrauch, selbst regenerierend.
Mit Hilfe von Kraft. Sprich Körpergewicht.
Gibt es in der Medizintechnik oder im Hundezubehör. 

Wir berichten über die Langzeiterfahrung mit den Kühlkissen... 




Und gewichtsmäßig sind wir immer noch im grünen Bereich...

Diesmal reisefertig gepackt
 (ohne Fahrräder und Kanu, aber mehr Lebensmittel und Sattechnik),
werden wir immer noch
ca. 100 kg Zulade-Möglichkeit haben.
Perfekt!


Apropos Gewicht:
Update 01.08.24
Keine Sorge! Das ist nicht unser Reiseproviant!
Aber zeitnah zum Renteneintritt gebe ich meinen IHK-TechnoseglernInnen
(privat organisiertes und finanziertes Netzwerk seit über 30 Jahren) noch einen aus. In Heeg, Friesland, Niederlande. 
Von unzähligen Jollen in Friesland, über kleine und größere Yachten im Mittelmeer, jetzt zu Sloop Erlebnissen.
Pure Leidenschaft. Die gemeinsamen Segelerlebnisse. 

Aus Gewichtsgründen mussten
Kühlbox, Bergeutensilien,
Proviant und Grillkiste
wieder ausgeladen werden.
Gut das es an Bord der Boote
und in den Unterkünften
Kühlmöglichkeiten und an Land Restaurants gibt...
Tipp:
Andere pure Leidenschaft seit 200 Jahren: 
Veltins





Ein ganz anderes Thema noch einmal im Fokus. Aus aktuellem Anlass: